Einsatz von KI beim Schwachstellenmanagement – Einordung des BACS

01.05.2026 - Die Nutzung von KI-Systemen wird in Fachkreisen intensiv diskutiert. Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) verzeichnet in diesem Zusammenhang eine wachsende Zahl an Anfragen aus Verwaltung, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Aus diesem Grund hat das BACS seine Einschätzungen zusammengefasst.

Angesichts wachsender Cyberbedrohungen und zunehmender IT-Komplexität setzen immer mehr Organisationen auf KI-gestützte Lösungen, um Sicherheitslücken schneller zu erkennen und zu bewerten. Fortschrittliche Modelle erweisen sich dabei als leistungsstarke Werkzeuge: Sie unterstützen Sicherheitsforschende bei der raschen Identifikation von Schwachstellen, können jedoch auch missbraucht werden, um Schadsoftware effizienter zu entwickeln.

Das BACS beobachtet diese Entwicklungen aufmerksam und stuft die Bedeutung von KI für die Cybersicherheit als hoch ein. Auch wenn das tatsächliche Ausmass autonomer Cyberangriffe durch KI noch unklar ist, steht fest: Die Technologie vereinfacht die Arbeit von Angreifern erheblich.

Für Unternehmen rückt damit die Cyberresilienz noch stärker in den Fokus. Entscheidend bleibt die konsequente Umsetzung bewährter Massnahmen. Wer Systeme aktuell hält, Zugriffe kontrolliert, Mitarbeitende sensibilisiert und Sicherheitsprozesse regelmässig überprüft, schafft weiterhin eine verlässliche Verteidigung.

Letzte Änderung 01.05.2026

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