Die Woche 11 im Rückblick

22.03.2021 - Der Meldeeingang beim NCSC war in der letzten Woche moderat. Vor allem Phishing-E-Mails und Fake-Support Anrufe wurden häufig gemeldet. Aber auch neun Meldungen im Zusammenhang mit Ransomware gingen ein. Besonders aufgefallen sind die hohen Schadenssummen bei Fällen im Zusammenhang mit Investitionsbetrug.

Angebliche Investitionsplattformen

Letzte Woche hat das NCSC verschiedene Meldungen von Opfern erhalten, die grössere Summen verloren haben, nachdem sie die Gelder auf angeblichen Investitionsplattformen angelegt haben. In einem Fall resultierte ein Verlust von über einer Million Schweizer Franken. Eine besonders fiese Untervariante ist, wenn sich die Betrüger nach einer Weile erneut beim Opfer melden und sich als Anwälte ausgeben, die versprechen, das Geld wieder zurückzuholen. Hierzu müssen wiederum «Gebühren» bezahlt werden. Die Opfer werden so ein zweites Mal betrogen. Generell sei angemerkt, dass man Versprechen von grossen Gewinnen in kurzer Zeit (und ohne Arbeit) niemals trauen sollte.

E-Mails angeblich von der Schweizerischen Post

Ebenfalls wurden in dieser Woche wieder vermehrt gefälschte E-Mails gemeldet, welche angeblich von der Schweizerischen Post stammen sollen. Für ein Paket, das nicht zugestellt werden könne, müsse eine geringe «Gebühr» nachgezahlt werden. Öffnet man den Link in der E-Mail wird man auf eine gefälschte Webseite geleitet, auf der Kreditkartendaten angegeben werden müssen. Danach wird sofort ein grösserer Betrag abgebucht. Was sonst noch mit den gestohlenen Kreditkarten passiert, ist nicht bekannt. Auch wenn diese Webseiten sehr professionell aussehen, machen die Angreifer dennoch Fehler. So haben die Betrüger in einem Fall im E-Mail-Text als Absender «Slovakische Post» geschrieben anstelle von «Schweizerische Post».

Letzte Änderung 22.03.2021

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