Ziel: Wirksame Erkennung, Verhinderung, Bewältigung und Abwehr von Cybervorfällen

Die Schweiz verfügt in allen Lagen über die nötigen Kapazitäten und Organisationsstrukturen, um Cyberbedrohungen und -vorfälle rasch zu erkennen und deren Schäden zu minimieren. Vorfälle werden auch dann bewältigt, wenn sie über längere Zeit andauern und verschiedene Bereiche gleichzeitig betreffen.

Die effektive Erkennung, Verhinderung, Bewältigung und Abwehr von Cyberangriffen sind Schlüsselfaktoren der Cybersicherheit. Um geeignete Schutzmassnahmen zu bestimmen, muss klar sein, gegen welche Bedrohungen sie wirken müssen. Kommt es dennoch zu einem Vorfall, braucht es geeignete Werkzeuge, Daten und Prozesse für die Vorfallbewältigung. Anschliessend geht es darum, die Urheber des Angriffs möglichst genau zu identifizieren (Attribution). Dies hilft wiederum, die Bedrohungslage genauer einzuschätzen und hilft, künftige Angriffe zu verhindern. Haben Cybervorfälle Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit von kritischen Infrastrukturen oder auf die Sicherheit der Schweiz, wird ein Krisenmanagement nötig. Damit dieses funktioniert, muss es regelmässig geübt werden.

Schliesslich beschränken sich die Möglichkeiten zur Abwehr von Cyberangriffen nicht auf Massnahmen zum Schutz der eigenen Systeme. Es ist wichtig, dass technische Daten über Angreifer, ihre Infrastrukturen und ihren Modi Operandi gesammelt und möglichen Betroffenen zur Verfügung gestellt werden. Möglich sind auch aktive Massnahmen zur Erkennung von Bedrohungen, zur Identifikation von Angreifern und zur Störung und Unterbindung von Angriffen.

Massnahmen

Letzte Änderung 09.04.2023

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