14.04.2026 - Das BACS verzeichnet eine Häufung von Meldungen zu betrügerischen Telefonanrufen, sogenanntem Voice Phishing oder «Vishing». Kriminelle geben sich am Telefon als Mitarbeitende bekannter Schweizer Banken aus, um angebliche Fehlbuchungen zu stoppen. Aber auch das BAKOM wird neuerdings für diese Betrugsvariante missbraucht. Das perfide Ziel der Täterschaft: Die Opfer sollen eine Fernwartungssoftware wie «AnyDesk» installieren, wodurch die Betrüger die volle Kontrolle über den Computer erlangen.
13.04.2026 - Fast täglich landen Phishing- oder Betrugsversuche in unseren Posteingängen oder auf unseren Smartphones. Viele dieser kriminellen Kontaktaufnahmen werden erkannt und gelöscht. Doch gerade im Umfeld von E-Banking genügen oft ein glaubwürdig formulierter Anruf, eine scheinbar offizielle Telefonnummer oder eine SMS mit Bestätigungscode, damit Betrüger an sensible Daten gelangen. Solche Situationen bergen erhebliche Risiken. Die nationale Sensibilisierungskampagne S-U-P-E-R.ch 2026 mit dem Motto «SUPER, oder?» erinnert deshalb daran, Informationen immer auf ihre Plausibilität zu prüfen und sich an die bekannten Cybersicherheitsstrategien zu halten.
09.04.2026 - Phishing- und Betrugsversuche sind weit verbreitet und werden oft erkannt, sodass angemessene Cybersicherheitsmassnahmen ergriffen werden. Dennoch bestehen Unsicherheiten, da KI-gestützte Nachrichten zunehmend personalisiert sind und dadurch noch authentischer wirken. Diese Ambivalenz wird unter dem Motto «SUPER, oder?» in einer neuen Sensibilisierungskampagne zur Cybersicherheit aufgenommen. Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS), die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) und die kantonalen und städtischen Polizeikorps, die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), die Schweizerische Post und der Schweizerische Versicherungsverband (SVV) lancieren vom 13. April bis 10. Mai 2026 einen weiteren Teil der nationalen Kampagne «S-U-P-E-R.ch», um das Bewusstsein für die Wichtigkeit von Cybersicherheit zu stärken.
07.04.2026 - So genannte «Romance Scams» verursachen erhebliche finanzielle Schäden und setzen die Betroffenen auch emotional stark unter Druck. Täter bauen auf Social-Media-Plattformen und Partnerbörsen fingierte Beziehungen auf, um die Opfer später zu Zahlungen zu bewegen. Neuerdings nutzen die Betrüger zusätzlich KI generierte Bilder, um ihre Behauptungen weiter zu untermauern. Ein angeblicher medizinischer Notfall wurde dabei gezielt als Druckmittel eingesetzt. Der Fall zeigt, dass die Täterschaft mittlerweile künstliche Intelligenz in einer Vielzahl von Betrugsvarianten verwendet.
31.03.2026 - Momentan kommt es zu gezieltem Missbrauch von Verkaufsinseraten auf Kleinanzeigenplattformen. Darüber berichtete Cybercrimepolice.ch letzte Woche. Das BACS hat in diesem Zusammenhang ein weiteres und bislang wenig bekanntes Phänomen beobachtet: Personen, die erstmals einen Artikel auf Ricardo inserieren, werden gezielt mit täuschend echten Phishing-E-Mails angegriffen. Die Nachrichten tragen das offizielle Logo der Plattform, sind sprachlich korrekt verfasst und erwecken den Anschein, eine legitime Sicherheitsmassnahme von Ricardo zu sein. Wer die Plattform noch nicht gut kennt, hat kaum eine Chance, die Fälschung auf den ersten Blick zu erkennen.
30.03.2026 - Der heute veröffentlichte Halbjahresbericht des Bundesamtes für Cybersicherheit (BACS) beschreibt die relevanten Vorfälle und Entwicklungen im Kontext der Cyberbedrohungen gegen die Schweiz und international im zweiten Halbjahr 2025. Neben den freiwilligen Meldungen zu Cybervorfällen werden erstmals die meldepflichtigen Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen ausgewiesen, die seit dem 1. April 2025 gemeldet werden müssen. Bei den freiwilligen Meldungen blieb der Meldeeingang auf hohem Niveau stabil, doch ihre Ausprägungen entwickeln sich weiter und werden gezielter. Für einen wirksamen Schutz ist eine enge nationale sowie internationale Zusammenarbeit von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft wichtig.
27.03.2026 -Die zunehmend herausfordernde geopolitische Situation hinterlässt auch im Cyberraum ihre Spuren. Umso entscheidender ist der internationale Austausch und die enge Zusammenarbeit. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus über 45 Ländern diskutierte Florian Schütz an der RSAC Conference 2026 in San Francisco zentrale Fragen rund um Künstliche Intelligenz, Regulierung und globale Kooperation.
24.03.2026 - Betrügerische Jobangebote gibt es in verschiedenen Varianten und in verschiedenen Qualitäten. Vor einigen Jahren richteten sich die Betrüger vor allem an Stellensuchende im Bereich Gastronomie. Interessierte sollten in diesen Fällen fiktive Krankenkassenbeiträge im Voraus zahlen. Danach folgten Jobangebote, bei denen auf fiktiven Plattformen Aufträge erledigt werden sollten, für die man mehr zahlen sollte, als dass man verdient hat. In der neuesten Variante werden nicht nur Schweizer Firmen erfunden, sondern auch bestehende Firmen kopiert. In einigen Fällen werden die Jobanzeigen sogar in Zeitungen publiziert.
23.03.2026 - Der Direktor des Bundesamtes für Cybersicherheit (BACS), Florian Schütz, besucht vom 23. bis 26. März 2026 die RSAC-Konferenz in San Francisco. Die Konferenz gehört zu den weltweit führenden Veranstaltungen im Bereich der IT- und Cybersicherheit und bringt Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Wissenschaft und Verwaltung zusammen. Florian Schütz tauscht sich an verschiedenen Panels sowie in bilateralen Gesprächen mit Vertretern aus Industrie und internationalen Organisationen aus.
17.03.2026 - Vermehrt melden sich Unternehmen beim BACS, nachdem sie verdächtige Rechnungen per E Mail erhalten haben. Den Nachrichten ist jeweils eine ZIP-Datei angefügt, die wiederum eine HTML-Datei enthält. Auf den ersten Blick wirkt die darin dargestellte Rechnung unscheinbar: Keine Links, keine Auffälligkeiten, keinerlei Hinweise auf Schadsoftware. Doch dieser Eindruck täuscht. Der aktuelle Wochenrückblick zeigt eindrücklich, wie viel Aufwand die Angreifer betreiben, um ihre Angriffe zu verschleiern und Vertrauen zu erwecken.
10.03.2026 - Betrüger versuchen kontinuierlich, ihre Methoden anzupassen, um Internetnutzerinnen und -nutzer zu täuschen. In der vergangenen Woche sind dem BACS zwei neue Betrugsvarianten gemeldet worden, die auf bestehenden Phänomenen basieren oder verschiedene Betrugsvarianten kombinieren.
03.03.2026 - Das BACS erhält immer wieder Meldungen von Firmen oder Vereinen, dass ihre aufgegebene Website plötzlich wieder online erscheint. Die Inhalte sind dabei unterschiedlich. In einigen Fällen taucht eine identische Website auf, in anderen Fällen befinden sich auf der reaktivierten Website pornographische Inhalte oder dubiose Angebote. Was steckt in diesen Fällen dahinter?
24.02.2026 - Aktuell beobachtet das BACS eine Zunahme von Meldungen zu der Infektionsmethode «ClickFix». Dabei werden Nutzerinnen und Nutzer durch vorgetäuschte technische Probleme dazu verleitet, schädlichen Code selbstständig in die Kommandozeile ihres Computers einzufügen und auszuführen. Die Masche umgeht geschickt technische Sicherheitsmassnahmen, da die Opfer die Infektion ihres Systems faktisch selbst autorisieren.
18.02.2026 - Der Bundesrat will kritische Infrastrukturen, die für Bevölkerung und Wirtschaft der Schweiz essenziell sind, besser gegen Ausfälle aller Art schützen. Auch die wichtigsten elektronischen Daten von Bund, Kantonen und kritischen Infrastrukturen sollen einen besseren Schutz gegen Cyberangriffe und Manipulation erhalten. Deshalb hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 18. Februar 2026 entschieden, in Umsetzung zweier überwiesener Motionen die Arbeiten für entsprechende Gesetzesentwürfe voranzutreiben, um die Resilienz und die Datensicherheit kritischer Infrastrukturen zu verbessern.
17.02.2026 - Meldungen zu Anrufen im Namen angeblicher Behörden gehören seit Monaten zu den am meisten an das BACS gemeldeten Fällen. Besonders häufig geben sich die Täter dabei als Mitarbeitende von Polizeibehörden aus. Aktuell zeigt das Phänomen eine Weiterentwicklung: Betrüger geben sich auch als Mitarbeitende des BACS aus. Während frühere Varianten meist auf die direkte Herausgabe von Zugangsdaten oder Finanzinformationen abzielten, kombinieren aktuelle Fälle psychologischen Druck und umfassen sowohl Fernzugriff auf den Computer als auch ein physisches Erscheinen am Wohnort der Opfer.
16.02.2026 - Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) blickt auf ein Jahr der Konsolidierung und Stärkung seiner operativen Fähigkeiten zurück. Mit der Einführung der Meldepflicht für Cyberangriffe auf Betreiberinnen kritischer Infrastrukturen hat das BACS 2025 einen wichtigen Meilenstein erreicht. Der heute veröffentlichte Jahresbericht gibt einen Überblick über die Tätigkeiten des BACS, zeigt die wichtigsten Weiterentwicklungen auf und verdeutlicht, welchen Beitrag das Amt zur Stärkung der Cybersicherheit der Schweiz leistet.
13.02.2026 - Im Rahmen der Münchner Cybersicherheitskonferenz und der Münchner Sicherheitskonferenz (MSK) nahm Florian Schütz, Direktor des Bundesamtes für Cybersicherheit, an mehreren hochrangigen internationalen Treffen und Podiumsdiskussionen teil. Im Zentrum standen strategische Fragen der Cybersicherheit sowie die Vertiefung der internationalen Zusammenarbeit.
10.02.2026 - In der vergangenen Woche erreichten das BACS vermehrt Meldungen über ein Phänomen, das auf den ersten Blick wie massiver Spam wirkt, in Wahrheit aber ein gezieltes Ablenkungsmanöver von Cyberkriminellen ist: Das sogenannte «Subscription Bombing».
03.02.2026 - In den letzten Wochen erhielt das BACS Meldungen zu E-Mails, in denen vorgegeben wurde, dass der Absender eine Datei auf der Microsoft-Plattform «SharePoint» geteilt habe. Der angegebene Link führt tatsächlich auf die korrekte «SharePoint»-Plattform. Welche bösartigen Absichten hinter der E-Mail stecken, was der Hintergrund dafür ist und was das für die Benutzer bedeutet, beschreibt der aktuelle Wochenrückblick.
27.01.2026 - Der sogenannte CEO-Betrug gehört nach wie vor zu den am meisten dem BACS gemeldeten Betrugsmethoden und hat im vergangenen Jahr verglichen mit 2024 von 719 auf 971 Fälle zugenommen. Auch in der vergangenen Woche gingen beim BACS erneut Meldungen ein, die zeigen, dass die Täter ihre Masche stetig verfeinern. Sie setzen nicht mehr ausschliesslich auf gefälschte E-Mails, sondern auch gezielt auf psychologische Manipulation und künstliche Intelligenz. Wie Sie die subtilen Warnsignale im Arbeitsalltag erkennen, beleuchtet der aktuelle Wochenrückblick.
21.01.2026 - An der Messe für Bau- und Immobilienwirtschaft Swissbau 2026 in Basel vom 20. bis 23. Januar 2026 setzen das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) und der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA) einen Schwerpunkt auf Cyberrisiken in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Bei verschiedenen Veranstaltungen werden die zunehmende Bedrohungslage durch Cyberangriffe aufgezeigt und den Unternehmen konkrete Handlungsempfehlungen für die Cybersicherheit entlang der Lieferkette abgegeben.
20.01.2026 - Suchmaschinen gelten für viele Nutzende als verlässlicher Wegweiser im Internet. Die angezeigten Resultate vermitteln den Eindruck, geprüfte und relevante Inhalte bereitzustellen. Doch genau dieses Vertrauen wird durch Betrüger ausgenutzt. Diese manipulieren Suchergebnisse gezielt, um Nutzende auf betrügerische Webseiten umzuleiten, oft ohne, dass Webseitenbetreibende oder Besucherinnen und Besucher dies sofort bemerken.
16.01.2026 - Durch die Teilnahme von Florian Schütz am World Economic Forum (WEF) 2026 nutzt das BACS die internationale Plattform, um den Dialog mit Politik, Wirtschaft und Fachkreisen zu zentralen Fragen der Cybersicherheit zu vertiefen. Dazu führt das BACS während des WEF eine Fachveranstaltung zum Thema der geopolitischen Entwicklung, den Führungsrollen bei Schlüsseltechnologien und der digitalen Souveränität durch. Wie bereits in den Vorjahren unterstützt das BACS zudem die Organisation des WEF beim Schutz des Cyberraums.
13.01.2026 - Stellen Sie sich vor, Sie erhalten eine Nachricht von einem guten Freund oder einer Bekannten auf Instagram. In der Nachricht wird begeistert von einer Investition erzählt, mit der man innert Stunden tausende Franken verdienen könne. Ein Screenshot des Kontostands dient als Beweis. Viele würden hier skeptisch werden – doch weil die Nachricht von einem vertrauten Profil kommt, sinkt die Hemmschwelle. Genau darauf zielen Cyberkriminelle ab. Wie die Angreifer vorgehen und warum die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) unverzichtbar ist, zeigt der aktuelle Wochenrückblick.
08.01.2026 - Grossveranstaltungen und internationale Konferenzen werden gerne als Trittbrett für Cyberangriffe verwendet. Das Bundesamt für Cybersicherheit rechnet daher auch wieder im Umfeld der Durchführung des World Economic Forum (WEF) im Januar 2026 mit Störmanövern im Cyberraum. Um bei Organisationen, die im Kontext solcher Veranstaltungen stehen, die Cyberrisiken zu minimieren, gilt es, die wichtigsten generellen Schutzmassnahmen umzusetzen. Das BACS hat dazu Empfehlungen mit den wichtigsten Schutzmassnahmen publiziert.
06.01.2026 - Der 31. Januar rückt näher und damit auch das Ablaufdatum der aktuellen Autobahnvignette. Viele Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter benötigen derzeit deshalb eine neue Vignette. Seit der Einführung der E-Vignette am 1. August 2023 wird diese zunehmend online gekauft. Der digitale Kauf ist bequem, birgt jedoch auch Risiken. Betrüger und unseriöse Anbieter nutzen diese Situation gezielt aus und locken mit täuschend echten Webseiten.