10.03.2026 - Betrüger versuchen kontinuierlich, ihre Methoden anzupassen, um Internetnutzerinnen und -nutzer zu täuschen. In der vergangenen Woche sind dem BACS zwei neue Betrugsvarianten gemeldet worden, die auf bestehenden Phänomenen basieren oder verschiedene Betrugsvarianten kombinieren.
03.03.2026 - Das BACS erhält immer wieder Meldungen von Firmen oder Vereinen, dass ihre aufgegebene Website plötzlich wieder online erscheint. Die Inhalte sind dabei unterschiedlich. In einigen Fällen taucht eine identische Website auf, in anderen Fällen befinden sich auf der reaktivierten Website pornographische Inhalte oder dubiose Angebote. Was steckt in diesen Fällen dahinter?
24.02.2026 - Aktuell beobachtet das BACS eine Zunahme von Meldungen zu der Infektionsmethode «ClickFix». Dabei werden Nutzerinnen und Nutzer durch vorgetäuschte technische Probleme dazu verleitet, schädlichen Code selbstständig in die Kommandozeile ihres Computers einzufügen und auszuführen. Die Masche umgeht geschickt technische Sicherheitsmassnahmen, da die Opfer die Infektion ihres Systems faktisch selbst autorisieren.
18.02.2026 - Der Bundesrat will kritische Infrastrukturen, die für Bevölkerung und Wirtschaft der Schweiz essenziell sind, besser gegen Ausfälle aller Art schützen. Auch die wichtigsten elektronischen Daten von Bund, Kantonen und kritischen Infrastrukturen sollen einen besseren Schutz gegen Cyberangriffe und Manipulation erhalten. Deshalb hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 18. Februar 2026 entschieden, in Umsetzung zweier überwiesener Motionen die Arbeiten für entsprechende Gesetzesentwürfe voranzutreiben, um die Resilienz und die Datensicherheit kritischer Infrastrukturen zu verbessern.
17.02.2026 - Meldungen zu Anrufen im Namen angeblicher Behörden gehören seit Monaten zu den am meisten an das BACS gemeldeten Fällen. Besonders häufig geben sich die Täter dabei als Mitarbeitende von Polizeibehörden aus. Aktuell zeigt das Phänomen eine Weiterentwicklung: Betrüger geben sich auch als Mitarbeitende des BACS aus. Während frühere Varianten meist auf die direkte Herausgabe von Zugangsdaten oder Finanzinformationen abzielten, kombinieren aktuelle Fälle psychologischen Druck und umfassen sowohl Fernzugriff auf den Computer als auch ein physisches Erscheinen am Wohnort der Opfer.
16.02.2026 - Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) blickt auf ein Jahr der Konsolidierung und Stärkung seiner operativen Fähigkeiten zurück. Mit der Einführung der Meldepflicht für Cyberangriffe auf Betreiberinnen kritischer Infrastrukturen hat das BACS 2025 einen wichtigen Meilenstein erreicht. Der heute veröffentlichte Jahresbericht gibt einen Überblick über die Tätigkeiten des BACS, zeigt die wichtigsten Weiterentwicklungen auf und verdeutlicht, welchen Beitrag das Amt zur Stärkung der Cybersicherheit der Schweiz leistet.
13.02.2026 - Im Rahmen der Münchner Cybersicherheitskonferenz und der Münchner Sicherheitskonferenz (MSK) nahm Florian Schütz, Direktor des Bundesamtes für Cybersicherheit, an mehreren hochrangigen internationalen Treffen und Podiumsdiskussionen teil. Im Zentrum standen strategische Fragen der Cybersicherheit sowie die Vertiefung der internationalen Zusammenarbeit.
10.02.2026 - In der vergangenen Woche erreichten das BACS vermehrt Meldungen über ein Phänomen, das auf den ersten Blick wie massiver Spam wirkt, in Wahrheit aber ein gezieltes Ablenkungsmanöver von Cyberkriminellen ist: Das sogenannte «Subscription Bombing».
03.02.2026 - In den letzten Wochen erhielt das BACS Meldungen zu E-Mails, in denen vorgegeben wurde, dass der Absender eine Datei auf der Microsoft-Plattform «SharePoint» geteilt habe. Der angegebene Link führt tatsächlich auf die korrekte «SharePoint»-Plattform. Welche bösartigen Absichten hinter der E-Mail stecken, was der Hintergrund dafür ist und was das für die Benutzer bedeutet, beschreibt der aktuelle Wochenrückblick.
27.01.2026 - Der sogenannte CEO-Betrug gehört nach wie vor zu den am meisten dem BACS gemeldeten Betrugsmethoden und hat im vergangenen Jahr verglichen mit 2024 von 719 auf 971 Fälle zugenommen. Auch in der vergangenen Woche gingen beim BACS erneut Meldungen ein, die zeigen, dass die Täter ihre Masche stetig verfeinern. Sie setzen nicht mehr ausschliesslich auf gefälschte E-Mails, sondern auch gezielt auf psychologische Manipulation und künstliche Intelligenz. Wie Sie die subtilen Warnsignale im Arbeitsalltag erkennen, beleuchtet der aktuelle Wochenrückblick.
21.01.2026 - An der Messe für Bau- und Immobilienwirtschaft Swissbau 2026 in Basel vom 20. bis 23. Januar 2026 setzen das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) und der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA) einen Schwerpunkt auf Cyberrisiken in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Bei verschiedenen Veranstaltungen werden die zunehmende Bedrohungslage durch Cyberangriffe aufgezeigt und den Unternehmen konkrete Handlungsempfehlungen für die Cybersicherheit entlang der Lieferkette abgegeben.
20.01.2026 - Suchmaschinen gelten für viele Nutzende als verlässlicher Wegweiser im Internet. Die angezeigten Resultate vermitteln den Eindruck, geprüfte und relevante Inhalte bereitzustellen. Doch genau dieses Vertrauen wird durch Betrüger ausgenutzt. Diese manipulieren Suchergebnisse gezielt, um Nutzende auf betrügerische Webseiten umzuleiten, oft ohne, dass Webseitenbetreibende oder Besucherinnen und Besucher dies sofort bemerken.
16.01.2026 - Durch die Teilnahme von Florian Schütz am World Economic Forum (WEF) 2026 nutzt das BACS die internationale Plattform, um den Dialog mit Politik, Wirtschaft und Fachkreisen zu zentralen Fragen der Cybersicherheit zu vertiefen. Dazu führt das BACS während des WEF eine Fachveranstaltung zum Thema der geopolitischen Entwicklung, den Führungsrollen bei Schlüsseltechnologien und der digitalen Souveränität durch. Wie bereits in den Vorjahren unterstützt das BACS zudem die Organisation des WEF beim Schutz des Cyberraums.
13.01.2026 - Stellen Sie sich vor, Sie erhalten eine Nachricht von einem guten Freund oder einer Bekannten auf Instagram. In der Nachricht wird begeistert von einer Investition erzählt, mit der man innert Stunden tausende Franken verdienen könne. Ein Screenshot des Kontostands dient als Beweis. Viele würden hier skeptisch werden – doch weil die Nachricht von einem vertrauten Profil kommt, sinkt die Hemmschwelle. Genau darauf zielen Cyberkriminelle ab. Wie die Angreifer vorgehen und warum die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) unverzichtbar ist, zeigt der aktuelle Wochenrückblick.
08.01.2026 - Grossveranstaltungen und internationale Konferenzen werden gerne als Trittbrett für Cyberangriffe verwendet. Das Bundesamt für Cybersicherheit rechnet daher auch wieder im Umfeld der Durchführung des World Economic Forum (WEF) im Januar 2026 mit Störmanövern im Cyberraum. Um bei Organisationen, die im Kontext solcher Veranstaltungen stehen, die Cyberrisiken zu minimieren, gilt es, die wichtigsten generellen Schutzmassnahmen umzusetzen. Das BACS hat dazu Empfehlungen mit den wichtigsten Schutzmassnahmen publiziert.
06.01.2026 - Der 31. Januar rückt näher und damit auch das Ablaufdatum der aktuellen Autobahnvignette. Viele Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter benötigen derzeit deshalb eine neue Vignette. Seit der Einführung der E-Vignette am 1. August 2023 wird diese zunehmend online gekauft. Der digitale Kauf ist bequem, birgt jedoch auch Risiken. Betrüger und unseriöse Anbieter nutzen diese Situation gezielt aus und locken mit täuschend echten Webseiten.
30.12.2025 - Traditionell blickt das BACS in seinem letzten Wochenrückblick des Jahres auf die Meldungen der vergangenen zwölf Monate zurück. Insgesamt gingen beim BACS knapp 65’000 Meldungen zu Cybervorfällen ein. Damit fällt der Anstieg gegenüber dem letzten Jahr deutlich geringer aus als noch in den Vorjahren. Das Jahr 2025 war zwar immer noch geprägt von Meldungen zu «Drohanrufen im Namen der Polizei», gerade in der zweiten Jahreshälfte wurden aber deutlich weniger Meldungen registriert. Dieser Rückgang wurde durch Meldungen von «Werbung für Online-Anlagebetrug» kompensiert. Auch wenn die quantitative Zunahme nicht mehr so gross ausfällt, ist die qualitative Entwicklung bemerkenswert.
23.12.2025 - Weihnachten gilt als Zeit der Hoffnung und Besinnung, und genau darauf setzen auch Betrüger, die sich als angebliche Helfer ausgeben. Sie verkünden Opfern, die beispielsweise durch Online-Anlagebetrug Geld verloren haben, die frohe Botschaft, dass diese verlorenen Gelder «wieder aufgetaucht» seien. Doch das Wunder bleibt aus. Statt einer Rückerstattung gibt es Rechnungen: Die Opfer werden zur Zahlung diverser «Servicegebühren» gedrängt, bis klar wird, dass die versprochene Rückerstattung nie erfolgt. So wird aus dem angekündigten Weihnachtswunder ein Betrug.
16.12.2025 - In der vergangenen Woche gingen beim Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) vermehrt Meldungen zu einer bereits seit einiger Zeit beobachteten Betrugsmasche ein. Dabei wird das Opfer nicht wie sonst üblich gedrängt, auf einen Link zu klicken. Stattdessen wird unter dem Vorwand einer angeblich verdächtigen Transaktion dazu aufgefordert eine Telefonnummer anzurufen. Wer die Nummer wählt, landet jedoch nicht beim Kundendienst, sondern direkt im Callcenter der Betrüger.
12.12.2025 - Der Bundesrat hat im Rahmen des Berichtes «Chancen und Risiken bei KI-Systemen in der Cybersicherheit» in Erfüllung des Postulats 23.3861 Gerhard Andrey überprüft, wie das Aufkommen von künstlicher Intelligenz (KI) die Cybersicherheit beeinflusst und inwiefern die Nationale Cyberstrategie (NCS) den sich rasch verändernden KI-Entwicklungen gerecht wird. Der Bericht, den der Bundesrat an seiner Sitzung vom 12. Dezember 2025 gutgeheissen hat, kommt zum Schluss, dass KI als Katalysator bestehender Entwicklungen in der Cybersicherheit wirkt, jedoch nicht deren grundlegende Prinzipien verändert. Künftig sollen aber in der NCS KI-Projekte klarer ausgewiesen werden, um Transparenz zu schaffen und eine gezielte Steuerung zu ermöglichen.