Im Fokus

Cyber Security Forum – Industrie und Handel

17.06.2026 - Cyberangriffe auf Lieferketten und Handelsbetriebe stellen auch in der Schweiz ein wachsendes Risiko dar. Der Industrie- und Handelssektor ist aufgrund seiner starken Digitalisierung und engen Vernetzung besonders exponiert: Störungen in Liefer-, Logistik- oder Zahlungssystemen können weitreichende Folgen haben.
Um den Informationsaustausch zu stärken und die Resilienz im Sektor zu fördern, führten das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) und die Markant AG am 16. Juni 2026 gemeinsam das «Cyber Security Forum - Industrie und Handel» durch.

Woche 24: Phishing im Briefkasten – Gefälschter QR-Code auf Abholungseinladung

16.06.2026 - In der aktuellen Woche erhielt das BACS eine Meldung zu einer raffinierten Betrugsmasche, die ein physisches Dokument mit digitalen Phishing-Techniken kombiniert. Die Täterschaft deponiert gefälschte Abholungseinladungen («Avis de passage») im Namen der Schweizerischen Post in den Briefkästen der potenziellen Opfer.

«Cyber Europe»-Übung 2026: Die Schweiz testet ihre Cyberresilienz im Bahn- und Schifffahrtssektor

12.06.2026 - 12.06.2026 - Am 10. und 11. Juni 2026 nahm die Schweiz an der «Cyber Europe 2026» teil, der grössten europäischen Cybersicherheitsübung, die von der Europäischen Agentur für Cybersicherheit (ENISA) organisiert wird. Bei der diesjährigen Ausgabe wurde die Cybervorfallsbewältigung des Schienen-und Schiffssektors trainiert. Unter der Leitung des Bundesamtes für Cybersicherheit (BACS) waren verschiedene nationale Behörden sowie Betreiberinnen kritischer Infrastrukturen in die Übung involviert.

Woche 23: Stellensuchende im Visier – Phishing, Betrug und Schadsoftware im Bewerbungsprozess

09.06.2026 - Stellensuchende geraten zunehmend ins Visier von Cyberkriminellen. Die Hoffnung auf eine neue Stelle sowie die damit verbundene Bereitschaft, rasch zu reagieren und sich auf unbekannte Abläufe einzulassen, senken die Wachsamkeit. Die Angreifer nutzen dies gezielt aus und setzen dabei ihr gesamtes Repertoire ein. Von Phishing über klassischen Betrug bis hin zur Verteilung von Schadsoftware.

KMU im Fokus: Wie Sie Cyberangriffe erkennen und abwehren

03.06.2026 - Cyberangriffe treffen längst nicht mehr nur Grossunternehmen. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geraten zunehmend in den Fokus von Phishing, Ransomware und Social Engineering. Gleichzeitig fehlen oft Zeit, Ressourcen oder Orientierung, um IT-Sicherheit strukturiert anzugehen. Um KMU den Einstieg ins Thema Cybersicherheit zu erleichtern, führten das BACS, ITSec4KMU und der SVV am 2. Juni 2026 einen Sensibilisierungsanlass durch. Ausserdem wird das BACS am 2. und am 9. September 2026 zwei Online-Brownbag-Lunches für Schweizer KMU durchführen, um das Notfallkonzept-Modell sowie die dazugehörigen Hilfsmittel vorzustellen.

Woche 22: Gezielte Phishing-Welle im Namen von Buchungsplattformen und Hotels

02.06.2026 - Momentan verzeichnet das BACS einen Anstieg an Meldungen zu betrügerischen WhatsApp-Nachrichten im Zusammenhang mit Hotelbuchungen. Die Täterschaft nutzt dabei besonders perfide und glaubwürdige Maschen, um an die Kreditkartendaten der Opfer zu gelangen.

Cyberresilienz im Kontext von Grossveranstaltungen und internationalen Konferenzen

01.06.2026 - Grossveranstaltungen und internationale Konferenzen werden gerne als Trittbrett für Cyberangriffe verwendet. Das Bundesamt für Cybersicherheit rechnet daher auch wieder im Umfeld der Durchführung des von Frankreich organisierten G7-Gipfel vom 15. bis 17. Juni 2026 in Évian mit Störmanövern im Cyberraum. Um bei Organisationen, die im Kontext solcher Veranstaltungen stehen, die Cyberrisiken zu minimieren, gilt es, die wichtigsten generellen Schutzmassnahmen umzusetzen. Das BACS hat dazu Empfehlungen mit den wichtigsten Schutzmassnahmen publiziert.

Technologiebetrachtung für die sichere verteilte Verarbeitung schützenswerter Informationen

28.05.2026 - In Unternehmen gibt es viele Informationen, die dahingehend geschützt werden müssen, dass sie vertraulich, unverändert und jederzeit verfügbar bleiben. Während es für Speicherung und Übertragung gute Lösungen gibt, ist der Schutz bei der Verarbeitung oft noch schwierig. Besonders wenn mehrere Beteiligte zusammenarbeiten, etwa auf digitalen Plattformen. In dieser Technologiebetrachtung werden die Anforderungen an eine sichere verteilte Verarbeitung von schützenswerten Informationen zusammengestellt, eine geeignete Zielarchitektur vorgeschlagen, und Empfehlungen für entsprechende Entwicklungs- und Beschaffungsprojekte abgegeben.

Woche 21: Gefälschter Wettbewerb – Hacker kapern WhatsApp-Konten mit Abstimmungs-Trick

26.05.2026 - Das BACS beobachtet aktuell eine raffinierte Masche, mit der Cyberkriminelle WhatsApp-Konten übernehmen. Die Opfer erhalten von einem vermeintlich bekannten Kontakt die Bitte, bei einem Wettbewerb für ihr Kind abzustimmen. Wer dem Link folgt und auf der betrügerischen Website arglos einen Verifizierungscode eingibt oder einen speziellen QR-Code scannt, verliert umgehend den Zugriff auf sein eigenes WhatsApp-Konto. Der Wochenrückblick zeigt, wie sich ein solcher Angriff verhindern lässt und wie man sein WhatsApp-Konto im Falle eines Hacks wieder zurückerhält.

Fortschritte bei der Stärkung der Cybersicherheit

20.05.2026 - Die Schweiz kommt bei der Stärkung der Cybersicherheit voran. Der aktuelle Umsetzungsbericht zur Nationalen Cyberstrategie (NCS) dokumentiert den Stand der Arbeiten im Jahr 2025 und zeigt, dass in den laufenden Vorhaben Fortschritte erzielt wurden. Zudem zeigt der Bericht auf, mit welchen Massnahmen der zunehmenden Bedeutung von künstlicher Intelligenz (KI) im Bereich der Cybersicherheit begegnet wird. Der Bundesrat wurde in seiner Sitzung vom 20. Mai 2026 über den Bericht informiert.

Woche 20: Wenn der Hype zur Falle wird – Ticketbetrug rund um WM & Co.

19.05.2026 - Die Eishockey-Weltmeisterschaft hat gerade begonnen, und auch die Fussball-Weltmeisterschaft steht schon in den Startlöchern. Doch nicht nur die Fans fiebern solchen Grossereignissen entgegen, auch Betrüger sehen darin eine Gelegenheit, Profit zu machen und Anhänger zu täuschen. So erhielt das BACS in der vergangenen Woche mehrere Meldungen zu Webseiten rund um die Fussball-WM, die die offiziellen Ticketverkaufsstellen kopieren. Aber auch unabhängig von Grossveranstaltungen nutzen Kriminelle jede Chance, um Personen auf der Suche nach Tickets hereinzulegen.

Sicher durch die Krise: Das Notfallkonzept als Schlüssel zur Cyberresilienz

18.05.2026 - Das BACS unterstützt Unternehmen und Organisationen in der Schweiz dabei, ihre Cyberresilienz gezielt und effizient zu stärken. Zu diesem Zweck wurde auf Basis der bestehenden Hilfsmittel für Schweizer Gemeinden eine speziell auf die Bedürfnisse von KMU angepasste Version des Notfallkonzepts publiziert. Das BACS führt am 2. und am 9. September 2026 je einen Online-Brownbag-Lunch für Schweizer KMU durch, um das Notfallkonzept-Modell sowie die dazugehörigen Hilfsmittel vorzustellen. Es wird auch am Anlass von ITSec4KMU am 2. Juni 2026 präsentiert.

Woche 19: Vorschussbetrug – Eine alte Masche, die sich immer wieder neu erfindet

12.05.2026 - Eine angebliche Erbschaft, ein vermeintlicher Lotteriegewinn oder eine grosszügige Spende: Um an das versprochene Geld zu gelangen, sollen lediglich Gebühren im Voraus bezahlt werden. Was zunächst verlockend klingt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als klassischer Vorschussbetrug. Diese Betrugsmasche ist keineswegs neu. Seit Jahrhunderten täuschen Kriminelle ihre Opfer auf diese Weise. Dass sie bis heute erfolgreich ist, liegt vor allem an ihrer ständigen Anpassungsfähigkeit. Immer wieder greifen Betrüger aktuelle Themen und Ereignisse auf, um ihre Geschichten glaubwürdig erscheinen zu lassen. Gegenwärtig nutzen Cyberkriminelle gezielt geopolitische Krisen, um Seriosität vorzutäuschen, Vertrauen aufzubauen und schliesslich Geld zu ergaunern.

Wenn ein Versprechen nach viel Geld zum Vorschussbetrug wird

07.05.2026 - Es wäre doch so einfach: Ohne Aufwand an viel Geld kommen. Genau diese Hoffnung nutzen Täter beim Vorschussbetrug mit der falschen Erbschaft aus. Was als überraschende Chance beginnt, endet jedoch nicht in einer Auszahlung, sondern in immer neuen Forderungen nach Gebühren, Steuern oder angeblichen Kosten – während das versprochene Vermögen gar nicht existiert.

Woche 18: Paket-Phishing mit perfider Fortsetzung – Die Masche des «Double Phishing»

05.05.2026 - In der vergangenen Woche wurden dem BACS wieder vermehrt betrügerische Nachrichten im Namen bekannter Paketdienstleister gemeldet, beispielsweise im Namen der Schweizerischen Post, von DHL oder DPD. Besonders perfide ist jedoch eine aktuelle Weiterentwicklung dieser Masche: Das sogenannte «Double Phishing», bei dem die Täter nach dem Datenklau auch noch telefonisch Kontakt aufnehmen.

Einsatz von KI beim Schwachstellenmanagement – Einordung des BACS

01.05.2026 - Die Nutzung von KI-Systemen wird in Fachkreisen intensiv diskutiert. Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) verzeichnet in diesem Zusammenhang eine wachsende Zahl an Anfragen aus Verwaltung, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Aus diesem Grund hat das BACS seine Einschätzungen zusammengefasst.

Paket Abofalle: Wenn CHF 1.99 zur teuren Falle werden

30.04.2026: Obwohl heutzutage Phishing- oder Betrugsnachrichten in vielen Fällen erkannt und gelöscht werden, bleibt die Paketbetrugsmasche erfolgreich. Paketbenachrichtigungen wirken glaubwürdig, weil sie an alltägliche Lieferprobleme anknüpfen und man für weitere Informationen nur einen Link anklicken soll. Wer den Link anklickt, landet jedoch auf betrügerischen Webseiten, wo Kreditkartendaten verlangt oder Betroffene in eine Abofalle geführt werden. Gerade durch die zunehmende Nutzung von Zustelldiensten wird es immer schwieriger, ein echtes Lieferproblem von einer Fälschung zu unterscheiden.

Woche 17: «Hallo Mami, mein Handy ist kaputt» – Betrüger nutzen verstärkt iMessage

28.04.2026 - Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) erhält aktuell wieder sehr viele Meldungen zum sogenannten «Hallo Mami/Papi»-Betrug. Auffällig an diesen Meldungen: Die Betrüger nutzen für ihre Kontaktaufnahme fast ausschliesslich Apples Nachrichtendienst iMessage. Dabei verwenden sie oft ausländische Vorwahlen oder iCloud-E-Mail-Adressen und schreiben teilweise sogar auf Schweizerdeutsch.

«Sicher unterwegs – online und offline» - Sensibilisierungsmassnahmen an der BEA 2026

23.04.2026 - Um der Bevölkerung die Cybersicherheit näherzubringen, tritt das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) an der Berner Publikumsmesse BEA zwischen dem 24. April und dem 3. Mai 2026 mit einem interaktiven Erlebnisstand auf. Gemeinsam mit der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP), den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), der Post, «E-Banking – aber sicher!» der Hochschule Luzern und Netpathie zeigt das BACS, wie konkret digitale Gefahren sind und wie man sich mit einfachen Massnahmen wirksam schützen kann.

Woche 16: Ein Passwort für viele Konten – dies birgt hohe Risiken

21.04.2026 - Das BACS erhält regelmässig Meldungen von Personen, deren Online-Konten unbefugt übernommen wurden, obwohl sie ihr Passwort nie weitergegeben haben. Was viele dabei nicht wissen: Oft reicht bereits ein einziges kompromittiertes Passwort aus, um nicht nur ein, sondern gleich mehrere Konten zu gefährden. Wer dasselbe Passwort für verschiedene Dienste verwendet, ermöglicht es Cyberkriminellen, mit einem einzigen Treffer eine ganze Kettenreaktion auszulösen. Besonders folgenschwer wird es, wenn darüber weitere Konten über die Funktion «Passwort vergessen» zurückgesetzt und übernommen werden können.

Wenn ein Passwort mehrere Konten gefährdet

20.04.2026 - Starke und komplexe Passwörter sind ein wichtiges Element, um den Zugang zu Internetdiensten richtig zu schützen. Gleichzeitig sind sie aber oft schwer zu merken. Genau dies verleitet viele Menschen dazu, dasselbe Passwort für mehrere Dienste zu verwenden oder Passwörter nach einem wiederkehrenden Muster aufzubauen. Beides vermindert die Sicherheit deutlich und die Gefahr der Passwort-Wiederverwendung wird oft unterschätzt.

Woche 15: Falsche Bankmitarbeiter fordern Installation von Fernwartungssoftware

14.04.2026 - Das BACS verzeichnet eine Häufung von Meldungen zu betrügerischen Telefonanrufen, sogenanntem Voice Phishing oder «Vishing». Kriminelle geben sich am Telefon als Mitarbeitende bekannter Schweizer Banken aus, um angebliche Fehlbuchungen zu stoppen. Aber auch das BAKOM wird neuerdings für diese Betrugsvariante missbraucht. Das perfide Ziel der Täterschaft: Die Opfer sollen eine Fernwartungssoftware wie «AnyDesk» installieren, wodurch die Betrüger die volle Kontrolle über den Computer erlangen.

E-Banking-Phishing: Wenn der Anruf der «Bank» zur Falle wird

13.04.2026 - Fast täglich landen Phishing- oder Betrugsversuche in unseren Posteingängen oder auf unseren Smartphones. Viele dieser kriminellen Kontaktaufnahmen werden erkannt und gelöscht. Doch gerade im Umfeld von E-Banking genügen oft ein glaubwürdig formulierter Anruf, eine scheinbar offizielle Telefonnummer oder eine SMS mit Bestätigungscode, damit Betrüger an sensible Daten gelangen. Solche Situationen bergen erhebliche Risiken. Die nationale Sensibilisierungskampagne S-U-P-E-R.ch 2026 mit dem Motto «SUPER, oder?» erinnert deshalb daran, Informationen immer auf ihre Plausibilität zu prüfen und sich an die bekannten Cybersicherheitsstrategien zu halten.

«SUPER, oder?» – Start der nationalen Sensibilisierungskampagne für Cybersicherheit 2026

09.04.2026 - Phishing- und Betrugsversuche sind weit verbreitet und werden oft erkannt, sodass angemessene Cybersicherheitsmassnahmen ergriffen werden. Dennoch bestehen Unsicherheiten, da KI-gestützte Nachrichten zunehmend personalisiert sind und dadurch noch authentischer wirken. Diese Ambivalenz wird unter dem Motto «SUPER, oder?» in einer neuen Sensibilisierungskampagne zur Cybersicherheit aufgenommen. Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS), die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) und die kantonalen und städtischen Polizeikorps, die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), die Schweizerische Post und der Schweizerische Versicherungsverband (SVV) lancieren vom 13. April bis 10. Mai 2026 einen weiteren Teil der nationalen Kampagne «S-U-P-E-R.ch», um das Bewusstsein für die Wichtigkeit von Cybersicherheit zu stärken.

Woche 14: «Romance Scam» im Wandel – Mit KI zur perfekten Täuschung

07.04.2026 - So genannte «Romance Scams» verursachen erhebliche finanzielle Schäden und setzen die Betroffenen auch emotional stark unter Druck. Täter bauen auf Social-Media-Plattformen und Partnerbörsen fingierte Beziehungen auf, um die Opfer später zu Zahlungen zu bewegen. Neuerdings nutzen die Betrüger zusätzlich KI generierte Bilder, um ihre Behauptungen weiter zu untermauern. Ein angeblicher medizinischer Notfall wurde dabei gezielt als Druckmittel eingesetzt. Der Fall zeigt, dass die Täterschaft mittlerweile künstliche Intelligenz in einer Vielzahl von Betrugsvarianten verwendet.

Woche 13: Phishing-Mails im Namen von Kleinanzeigenplattformen – Erstverkäufer im Visier

31.03.2026 - Momentan kommt es zu gezieltem Missbrauch von Verkaufsinseraten auf Kleinanzeigenplattformen. Darüber berichtete Cybercrimepolice.ch letzte Woche. Das BACS hat in diesem Zusammenhang ein weiteres und bislang wenig bekanntes Phänomen beobachtet: Personen, die erstmals einen Artikel auf Ricardo inserieren, werden gezielt mit täuschend echten Phishing-E-Mails angegriffen. Die Nachrichten tragen das offizielle Logo der Plattform, sind sprachlich korrekt verfasst und erwecken den Anschein, eine legitime Sicherheitsmassnahme von Ricardo zu sein. Wer die Plattform noch nicht gut kennt, hat kaum eine Chance, die Fälschung auf den ersten Blick zu erkennen.

Cyberbedrohungslage bleibt hoch – Angriffe werden gezielter und komplexer

30.03.2026 - Der heute veröffentlichte Halbjahresbericht des Bundesamtes für Cybersicherheit (BACS) beschreibt die relevanten Vorfälle und Entwicklungen im Kontext der Cyberbedrohungen gegen die Schweiz und international im zweiten Halbjahr 2025. Neben den freiwilligen Meldungen zu Cybervorfällen werden erstmals die meldepflichtigen Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen ausgewiesen, die seit dem 1. April 2025 gemeldet werden müssen. Bei den freiwilligen Meldungen blieb der Meldeeingang auf hohem Niveau stabil, doch ihre Ausprägungen entwickeln sich weiter und werden gezielter. Für einen wirksamen Schutz ist eine enge nationale sowie internationale Zusammenarbeit von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft wichtig.

Internationale Zusammenarbeit im Zentrum der RSAC-Konferenz 2026

27.03.2026 -Die zunehmend herausfordernde geopolitische Situation hinterlässt auch im Cyberraum ihre Spuren. Umso entscheidender ist der internationale Austausch und die enge Zusammenarbeit. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus über 45 Ländern diskutierte Florian Schütz an der RSAC Conference 2026 in San Francisco zentrale Fragen rund um Künstliche Intelligenz, Regulierung und globale Kooperation.

Woche 12: Betrügerische Jobangebote auf Websites angeblicher Schweizer Firmen

24.03.2026 - Betrügerische Jobangebote gibt es in verschiedenen Varianten und in verschiedenen Qualitäten. Vor einigen Jahren richteten sich die Betrüger vor allem an Stellensuchende im Bereich Gastronomie. Interessierte sollten in diesen Fällen fiktive Krankenkassenbeiträge im Voraus zahlen. Danach folgten Jobangebote, bei denen auf fiktiven Plattformen Aufträge erledigt werden sollten, für die man mehr zahlen sollte, als dass man verdient hat. In der neuesten Variante werden nicht nur Schweizer Firmen erfunden, sondern auch bestehende Firmen kopiert. In einigen Fällen werden die Jobanzeigen sogar in Zeitungen publiziert.

BACS-Direktor Florian Schütz an der RSAC-Konferenz in San Francisco

23.03.2026 - Der Direktor des Bundesamtes für Cybersicherheit (BACS), Florian Schütz, besucht vom 23. bis 26. März 2026 die RSAC-Konferenz in San Francisco. Die Konferenz gehört zu den weltweit führenden Veranstaltungen im Bereich der IT- und Cybersicherheit und bringt Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Wissenschaft und Verwaltung zusammen. Florian Schütz tauscht sich an verschiedenen Panels sowie in bilateralen Gesprächen mit Vertretern aus Industrie und internationalen Organisationen aus.

Informationen der Vorjahre

Letzte Änderung 15.05.2026

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