21.01.2026 - An der Messe für Bau- und Immobilienwirtschaft Swissbau 2026 in Basel vom 20. bis 23. Januar 2026 setzen das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) und der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA) einen Schwerpunkt auf Cyberrisiken in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Bei verschiedenen Veranstaltungen werden die zunehmende Bedrohungslage durch Cyberangriffe aufgezeigt und den Unternehmen konkrete Handlungsempfehlungen für die Cybersicherheit entlang der Lieferkette abgegeben.
20.01.2026 - Suchmaschinen gelten für viele Nutzende als verlässlicher Wegweiser im Internet. Die angezeigten Resultate vermitteln den Eindruck, geprüfte und relevante Inhalte bereitzustellen. Doch genau dieses Vertrauen wird durch Betrüger ausgenutzt. Diese manipulieren Suchergebnisse gezielt, um Nutzende auf betrügerische Webseiten umzuleiten, oft ohne, dass Webseitenbetreibende oder Besucherinnen und Besucher dies sofort bemerken.
16.01.2026 - Durch die Teilnahme von Florian Schütz am World Economic Forum (WEF) 2026 nutzt das BACS die internationale Plattform, um den Dialog mit Politik, Wirtschaft und Fachkreisen zu zentralen Fragen der Cybersicherheit zu vertiefen. Dazu führt das BACS während des WEF eine Fachveranstaltung zum Thema der geopolitischen Entwicklung, den Führungsrollen bei Schlüsseltechnologien und der digitalen Souveränität durch. Wie bereits in den Vorjahren unterstützt das BACS zudem die Organisation des WEF beim Schutz des Cyberraums.
13.01.2026 - Stellen Sie sich vor, Sie erhalten eine Nachricht von einem guten Freund oder einer Bekannten auf Instagram. In der Nachricht wird begeistert von einer Investition erzählt, mit der man innert Stunden tausende Franken verdienen könne. Ein Screenshot des Kontostands dient als Beweis. Viele würden hier skeptisch werden – doch weil die Nachricht von einem vertrauten Profil kommt, sinkt die Hemmschwelle. Genau darauf zielen Cyberkriminelle ab. Wie die Angreifer vorgehen und warum die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) unverzichtbar ist, zeigt der aktuelle Wochenrückblick.
08.01.2026 - Grossveranstaltungen und internationale Konferenzen werden gerne als Trittbrett für Cyberangriffe verwendet. Das Bundesamt für Cybersicherheit rechnet daher auch wieder im Umfeld der Durchführung des World Economic Forum (WEF) im Januar 2026 mit Störmanövern im Cyberraum. Um bei Organisationen, die im Kontext solcher Veranstaltungen stehen, die Cyberrisiken zu minimieren, gilt es, die wichtigsten generellen Schutzmassnahmen umzusetzen. Das BACS hat dazu Empfehlungen mit den wichtigsten Schutzmassnahmen publiziert.
06.01.2026 - Der 31. Januar rückt näher und damit auch das Ablaufdatum der aktuellen Autobahnvignette. Viele Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter benötigen derzeit deshalb eine neue Vignette. Seit der Einführung der E-Vignette am 1. August 2023 wird diese zunehmend online gekauft. Der digitale Kauf ist bequem, birgt jedoch auch Risiken. Betrüger und unseriöse Anbieter nutzen diese Situation gezielt aus und locken mit täuschend echten Webseiten.
30.12.2025 - Traditionell blickt das BACS in seinem letzten Wochenrückblick des Jahres auf die Meldungen der vergangenen zwölf Monate zurück. Insgesamt gingen beim BACS knapp 65’000 Meldungen zu Cybervorfällen ein. Damit fällt der Anstieg gegenüber dem letzten Jahr deutlich geringer aus als noch in den Vorjahren. Das Jahr 2025 war zwar immer noch geprägt von Meldungen zu «Drohanrufen im Namen der Polizei», gerade in der zweiten Jahreshälfte wurden aber deutlich weniger Meldungen registriert. Dieser Rückgang wurde durch Meldungen von «Werbung für Online-Anlagebetrug» kompensiert. Auch wenn die quantitative Zunahme nicht mehr so gross ausfällt, ist die qualitative Entwicklung bemerkenswert.
23.12.2025 - Weihnachten gilt als Zeit der Hoffnung und Besinnung, und genau darauf setzen auch Betrüger, die sich als angebliche Helfer ausgeben. Sie verkünden Opfern, die beispielsweise durch Online-Anlagebetrug Geld verloren haben, die frohe Botschaft, dass diese verlorenen Gelder «wieder aufgetaucht» seien. Doch das Wunder bleibt aus. Statt einer Rückerstattung gibt es Rechnungen: Die Opfer werden zur Zahlung diverser «Servicegebühren» gedrängt, bis klar wird, dass die versprochene Rückerstattung nie erfolgt. So wird aus dem angekündigten Weihnachtswunder ein Betrug.
16.12.2025 - In der vergangenen Woche gingen beim Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) vermehrt Meldungen zu einer bereits seit einiger Zeit beobachteten Betrugsmasche ein. Dabei wird das Opfer nicht wie sonst üblich gedrängt, auf einen Link zu klicken. Stattdessen wird unter dem Vorwand einer angeblich verdächtigen Transaktion dazu aufgefordert eine Telefonnummer anzurufen. Wer die Nummer wählt, landet jedoch nicht beim Kundendienst, sondern direkt im Callcenter der Betrüger.
12.12.2025 - Der Bundesrat hat im Rahmen des Berichtes «Chancen und Risiken bei KI-Systemen in der Cybersicherheit» in Erfüllung des Postulats 23.3861 Gerhard Andrey überprüft, wie das Aufkommen von künstlicher Intelligenz (KI) die Cybersicherheit beeinflusst und inwiefern die Nationale Cyberstrategie (NCS) den sich rasch verändernden KI-Entwicklungen gerecht wird. Der Bericht, den der Bundesrat an seiner Sitzung vom 12. Dezember 2025 gutgeheissen hat, kommt zum Schluss, dass KI als Katalysator bestehender Entwicklungen in der Cybersicherheit wirkt, jedoch nicht deren grundlegende Prinzipien verändert. Künftig sollen aber in der NCS KI-Projekte klarer ausgewiesen werden, um Transparenz zu schaffen und eine gezielte Steuerung zu ermöglichen.
09.12.2025 - Cyberkriminelle nutzen die Mechanismen von Bewerbungsprozessen, um Vertrauen aufzubauen und Stellensuchende zu manipulieren. Verlockende Stellenangebote auf gefälschten Profilen wirken attraktiv und authentisch und senken die Wachsamkeit. Die Hoffnung auf eine erfolgreiche Karriere kann zu unüberlegten Handlungen führen. Das machen sich die Angreifer zunutze und schlagen zu.
02.12.2025 - Eine aktuelle Phishing-Kampagne missbraucht den Namen der «SERAFE». Unter dem Vorwand, die «aktuelle Wohnsituation verifizieren» zu müssen, versuchen Angreifer, zahlreiche Informationen zu stehlen. Neben persönlichen Daten wie Name, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum und Telefonnummer werden auch die AHV-Nummer, das Datum eines allfälligen Umzugs und schliesslich die Kreditkartendaten verlangt. Warum diese spezifische Datenkombination für Betrüger besonders nützlich ist und wie man sich davor schützt, zeigt der aktuelle Wochenrückblick.
01.12.2025 - Florian Schütz, Direktor des Bundesamts für Cybersicherheit (BACS), reist nach Japan, um die internationale Zusammenarbeit im Bereich Cybersicherheit zu stärken. Die Reise unterstreicht die strategische Bedeutung der bilateralen und multilateralen Kooperationen angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen und hybrider Bedrohungen.
25.11.2025 - Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und die Rabatte steigen. Mit dem Black Friday und dem Cyber Monday stehen die umsatzstärksten Tage des Online-Handels unmittelbar bevor. Konsumentinnen und Konsumenten suchen nach den besten Angeboten. Leider wittern auch Cyberkriminelle das grosse Geschäft und bereiten sich auf diese Tage vor.
24.11.2025 - Das BACS hat eine Cybersicherheits- und Resilienzmethode (CSRM) entwickelt, die von Organisationen und Unternehmen genutzt werden kann, um ihre Cybersicherheit und Resilienz zu stärken. Um die Effizienz und Praxistauglichkeit der Methode weiter zu verbessern, arbeitet das BACS eng mit ausgewählten Partnern und interessierten Kreisen zusammen. Organisationen und Unternehmen können mitwirken und ihre Rückmeldungen zur Methode im laufenden Konsultationsverfahren bis Ende Januar 2026 einbringen.
19.11.2025 - Die digitale Kriminalität in der Schweiz hat sich in den letzten Jahren mehr als verdoppelt. Der Bundesrat hat im Rahmen des Berichtes «Abschaltung von betrügerischen Websites. Nationale Koordination bei Internetbetrug» in Erfüllung des Postulats 22.3457 Müller-Altermatt die Koordination zwischen Behörden, Polizei und Registerbetreibern bei der Bekämpfung betrügerischer Webseiten geprüft. Der Bericht, den der Bundesrat an seiner Sitzung vom 19. November 2025 gutgeheissen hat, kommt zum Schluss, dass die bestehenden rechtlichen Instrumente grundsätzlich funktionieren, jedoch konsequenter angewendet werden müssen.
18.11.2025 - Der aktuelle Halbjahresbericht des BACS zeigt auf, dass der Meldungseingang im ersten Halbjahr 2025 auf hohem Niveau stabil geblieben ist. Mehr als die Hälfte der Meldungen betreffen «Betrug» und sind damit unverändert hoch. Eine markante Zunahme ist bei den Meldungen zu «Werbung für Online-Anlagebetrug» zu verzeichnen. Cyberkriminelle missbrauchen dabei häufig prominente Persönlichkeiten als Lockvögel, um das Vertrauen potenzieller Opfer zu gewinnen. Im Fokus des Berichtes stehen zudem verschiedene gezielte Phishing-Kampagnen gegen Bankkundinnen und -kunden, die anhaltende Bedrohung durch Ransomware sowie Hacktivismus-Aktivitäten rund um Grossanlässe wie das WEF oder den Eurovision Song Contest.
18.11.2025 - Zurzeit häufen sich Berichte über betrügerische Websites die vorgeben, von existierenden Schweizer Firmen zu stammen. Betroffen sind oftmals Unternehmen, die zwar im Handelsregister ZEFIX eingetragen sind, aber keine eigene Website betreiben. Doch auch Firmen mit einem eigenen Webauftritt können für betrügerische Zwecke missbraucht werden. Die Betrüger nutzen gezielt den sogenannten «Swissness-Faktor», um Vertrauen zu erwecken. Schweizer Unternehmen gelten als seriös, solide und vertrauenswürdig. Genau das nutzen die Täter aus, um ihre Opfer zu täuschen und zu manipulieren.
13.11.2025 - Ab sofort können Bevölkerung und Unternehmen über Alertswiss vor schwerwiegenden Cyberbedrohungen gewarnt werden. Das BACS und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) haben ihre Zusammenarbeit verstärkt. Neu werden auch Cyberwarnungen in die Alertswiss-App und in die Web-Plattform integriert. Damit steht ein zusätzlicher Kanal zur Verfügung, um die Bevölkerung im Fall von grossflächigen oder neuartigen Cyberangriffen möglichst rasch zu informieren, zu warnen und mit konkreten Handlungshinweisen zu schützen.
11.11.2025 - Auf massenhaft versendete Phishing-E-Mails fallen immer weniger Empfängerinnen und Empfänger herein. Phishing-E-Mails entwickeln sich deshalb stetig weiter und die Betrüger sind gezwungen, zunehmend aufwändigere und gezieltere Angriffe durchzuführen. Anstatt in grosser Zahl unpersönliche E-Mails zu verschicken, beobachten Betrüger aktuelle gesellschaftliche oder wirtschaftliche Themen und passen ihre Betrugsversuche entsprechend an.